Naturfreunde aufgepasst!

Letzten Donnerstag hatte ich dann doch noch meinen Rucksack geschnappt und mich in ein Tro- Tro gesetzt. Auf ging‘ s erstmal nach Tamale, wo ich den ganzen Tag verbrachte,um nach zwei Monaten mein nun leeres Bankkonto in Nalerigu wieder aufzufüllen aber auch, um die Stadt ohne den ganzen Dokumentenkram vielleicht mal genießen zu können. Es war für mich ja das erste Mal, dass ich alleine unterwegs war, was es ein wenig aufregend machte aber ich musste feststellen, dass es sich richtig toll anfühlte, so unabhängig unterwegs zu sein. Ich verbrachte den gesamten Vormittag auf dem Marktgelände, wobei ich mich nicht ganz traute, den Radius allzu groß werden zu lassen, weil man sich glaube ich ziemlich schnell verirren konnte! Trotzdem fand ich ein paar schöne Stoffe und ein Paar Schuhe, außerdem hatte ich Spaß dabei, mir mein Abendessen zusammenzustellen: Obst uuuuund Gemüse 😀
Am nächsten Tag gabelten mich William und Heidi auf, die zufällig für das gleiche Wochenende das gleiche Urlaubsziel ausgesucht hatten. (Meine Mentorenfamilie wollte ursprünglich nach Burkina- Faso, aber ihre Reisepässe liegen wie unsere auch noch auf irgendeinem Schreibtisch in Accra also wurde es dann doch zu Mole- Nationalpark). Geplant hatte ich ursprünglich ganz alleine zu reisen aber da sich die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin als ziemlich kompliziert erwieß, nahm ich ihre Einladung dankend an.
Unsere Übernachtungsstädte lag direkt im Park, weit abgeschieden vom nächsten Ort Larabanga und trohnte auf einer Landerhebung, was eine ziemlich coole Panorama hergab. Zunächst fand ich es ziemlich mieß, dass man quasi gezwungen wurde, dort zu übernachten, es sei denn man wollte sich jeden Tag ein Taxi zum Spotpunkt nehmen aber ich stellte erleichtert fest, dass es ganz und gar nicht dieses Luxushotel war, wie es durchaus auf der Internetseite proklamiert wird. Es gab zwar einen kleinen Pool und die 18 € für Frühstück und Nacht waren für Ghana schon eher teuer, aber am Ende hätte ich doch noch länger bleiben können 😉 (in der zweiten Nacht stellte sich heraus, dass auch eine Übernachtung im Achtbettzimmer nicht nur nervig sein muss, als noch eine Gruppe anderer deutscher FSJ- ler dazu stießen…sowieso schien Ghana bei deutschen Touristen nicht ganz unbekannt zu sein, denn ca. die Hälfte der Gäste waren entweder aus den Niederlanden oder aus Deutschland) Unter Tags schloss ich mich zwei der Safarigruppen an. Die erste war eine zu Fuß, für die wir uns schon um 6:45 trafen. Das war echt toll, denn ich glaube, man wird nirgendwo anders mehr so nah an wildlebende Tiere herankommen! Elefanten zwischen Gras, Gebüsch und Bäumen oder neben den Krokodielen im Wasser und das manchmal nur in zwei Meter Entfernung. Ebnso konnte man Antilopen, Wildschweine und Affen beobachten, die anscheinend kar geine Scheu vor dem Menschen zeigten, (nicht einmal, wenn man für eine leckere Banane in ein Zimmer einbrechen muss :-)) Für Tierfreunde auf jeden Fall ein Muss in Ghana! Ich allerdingds fand die Safari im Jeep am interessantesten. In Williams Auto fuhren wir zwei Stunden kreuz und queer durch die abwechslungsreiche Waldlandschaft. Man konnte sich nur schwer vorstellen, dass es in Nalerigu genausaussehen musste, wenn dort keine Landwirtschaft betrieben werden würde, denn der Park liegt ungefähr auf gleicher Höhe. Es fühlte sich schon fast wie zu Hause an, schade war nur, dass es nicht erlaubt war, alleine auf Wanderschaft zu gehen, was ich echt total gerne gemacht hätte!
Eine weitere Attraktion war mein Abstecher zu einer der ältesten Moscheen in Ghana, die aus Erde gebaut wurden. Ich entschlossen mich dazu, für die fünf Kilometer nach Larabanga kein Taxi zu nehmen und mich mal ein bisschen zu bewegen (sowiso …mir haben sicherlich zehn vorbeifahrenden Motorradfahrer angeboten, mich mitzunehmen also spar dir lieber das Geld ;-)) Dort angekommen, kam gleich ein junger Mann auf mich zu, um mir eine Führung zu geben, wobei ich jetzt keine Informationen dazu hochladen möchte, da William meinte, dass jede der dort erzählten Geschichte unterschiedlich sein könnte…er hatte vor kurzer Zeit eine Reportage über die ältesten Erdmoscheen in Ghana geschrieben. Ich bin noch nicht dazu gekommen, sie durchzulesen, aber wen es interessiert, kann sich gerne mal den Link anschauen: https://haunsinafrica.com/2018/07/24/ghana-historic-mosques-larabanga/. Mehr möchte ich jetzt gar nicht zu meienr Reise berichten, lieber hänge ich noch ganz viele Bilder an, denn ich glaube, die fassen es viel schöner zusammen 😉 .
Bis zum nächsten

 

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